Die Ausbildung

Das Angebot richtet sich primär an ehrenamtlich Aktive und Pädagogen. Im Vordergrund steht die Förderung des ehrenamtlichen Naturschutzes; daher zahlen Teilnehmer, die die gewonnenen Kenntnisse auch im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit nutzen wollen, eine Kursgebühr.

Die Schulung umfasst in der Regel 78 Unterrichtsstunden und ist in fünf 2-4-tägige Blöcke aufgeteilt. Für die einzelnen Themen referieren Experten und Expertinnen der einzelnen Fachgebiete, die praxisnah anwendbares obstbauliches, naturschutzfachliches und naturpädagogisches Wissen vermitteln.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung:

 ·        Teilnahme am Unterricht

·         Teilnahme an mindestens 2 Hospitationsterminen

·         Abgabe eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses

·         Bereitschaft, das in der Ausbildung erlernte Wissen weiterzugeben

 

In der Prüfung werden die gewonnenen Kenntnisse in einem schriftlichen und mündlichen Teil abgefragt. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die neuen Streuobst-PädagogInnen eine Urkunde.

Ausbildungsinhalte

·         Tierspuren im Schnee / Spuren erzählen Geschichten

·         Schnitt von Obstbäumen / Büschele binden

·         Streuobst und Ernährung

·         Obstarten und Obstsorten

·         Geschichte der Streuobstwiesen / Pflege von Streuobstbeständen

·         Vögel der Streuobstwiesen / Nisthilfen, Sitzstangen

·         Ernte und Verwertung

·         Backen im Backhaus

·         Fledermäuse / Höhere Tiere

·         Honigbienen, Imkerei

·         Wiese: Typen, Blumen, Essbare Kräuter, Bestimmungsübungen

·         Grüngutverwendung, Sensenmähen, Dengeln, Heuernte

·         Insekten / Nützlinge / Befruchtung

·         Naturpädagogik

·         Exkursionsdidaktik

·         Projekte mit Grundschülern

·         Prüfung schriftlich / praktisch

 

Foto: Tonya Martens

Foto: BUND

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